Wasserschloss Mespelbrunn (ca. 60 km)

Bekannt wurde das Wasserschloss als Drehort für den Film „Das Wirtshaus im Spessart“ mit Liselotte Pulver in den 1950er Jahren. Dank seiner versteckten Lage in den bewaldeten Bergen des Spessarts überstand das im Renaissance-Stil erbaute Wasserschloß alle Kriege unbeschadet und ist deswegen noch in seiner ursprünglichen Form erhalten. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und wird von der Familie „Grafen von Ingelheim genannt Echter von und zu Mespelbrunn“ im Südflügel bewohnt. Im Nordflügen befindet sich das Museum mit dem Rittersaal. Der berühmteste Spross ist der Würzburger Fürstbischof Julius Echter, der wie kein anderer die unterfränkische Kulturlandschaft bis heute geprägt hat.

Von Mitte März bis Anfang November können Sie täglich von 9 – 17 Uhr das Schloss besichtigen, es führt Sie ein Mitglied der gräflichen Familie.

Das Café und Restaurant „Pferdestall“ kann nur mit einer Eintrittskarte besucht werden.

Hinweis: Im Park und im Schloß sind keine Hunde erlaubt.

Ideal eignet sich ein Ausflug nach Mespelbrunn auch als Ausgangspunkt für schöne Spaziergänge in den Spessart, ausgearbeitete Themenwanderwege laden Sie ein, die Gegend zu erkunden. 

Oder darfs ein bisschen weiter sein? Über die Autobahnauffahrt Weibersbrunn sind Sie im Nu in Aschaffenburg und können dort das Schloss Johannisburg und viele andere Sehenswürdigkeiten besichtigen oder in den Geschäften bummeln gehen.

Nur zwei Kilometer entfernt liegt der kleine Marien-Wallfahrtsort Hessenthal. Der Komplex besteht aus drei Gotteshäusern. In der kleinen Gnadenkapelle ist das Gnadenbild, eine spätmittelalterliche Pietá, in einem barocken Holzaltar ausgestellt. Hier ist der ideale Ort für Ruhe und Besinnung. Die nächstgrößere Kapelle diente als 

Grablege der Grafen Echter von Mespelbrunn. Bekannt ist das Grabmal der Eltern von Julius Echter, mit all ihren Kindern. In der großen, modernen Wallfahrtskirche steht am Altar eine mächtige Kreuzigungsgruppe von Heinz Backoffen, einem Mainzer Bildhauer der Spätgotik, sowie an der Seite eine Beweinungsgruppe, die dem Würzburger Bildhauer Tilman Riemenschneider zugeschrieben wird. An den Marienfeiertagen kommen viele Wallfahrer nach Hessenthal, besonders eindrucksvoll sind die Lichterprozessionen an den Vorabenden.